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Darf ich vorstellen: Ich bin Moneypenny!

30/08/2015

Das ist mein erster Blog! Ja, richtig gehört: Moneypenny bloggt. Wenn man mir das vor zehn Jahren gesagt hätte, nein vor zehn Tagen noch, ich hätte höflich abgewinkt. Und jetzt sitze ich da und schreibe in diesem neumodischen Internet. Meine Güte! Da habe ich nun über Jahrzehnte als Sekretärin telefoniert, organisiert und getippt was das Zeug hält – unvorstellbar, wie sich die Welt seit damals verändert hat. Aber man muss ja mit der Zeit gehen. Und eigentlich, muss ich sagen, finde ich diese neue Welt unglaublich faszinierend…aber entschuldigen Sie, ich bin abgeschweift. Unverzeihlich unprofessionell. Also, noch einmal:

Herzlich willkommen auf meinem Blog!

Wo auch immer der sich befindet. Irgendwo in den Tiefen und Weiten des Interwebs. Finden Sie das nicht auch manchmal seltsam? Die Geografie ist überflüssig geworden heutzutage, man weiss ja gar nicht mehr, wo man ist. Dabei bin ich so zufrieden mit meinem neuen Arbeitsort, der Schweiz. Berge, gute Luft und so viel Schokolade, dass einem warm wird ums Herz. Als mein Berater mir gesagt hatte, wo ich meine neue Firma beheimaten sollte, habe ich  ja erst einmal den Vogel gezeigt. Höflich, natürlich. Keine zehn Pferde bringen mich weg von hier, aus meinem London, das habe ich ihm gesagt. Und was würde die Queen sagen, wenn sich Moneypenny einfach so in die Schweiz absetzt? Leider nichts, wie sich herausgestellt hat. Und darum bin ich dem – wortwörtlich teuren – Rat des Beraters in die Schweiz gefolgt.

Und jetzt, wo ich hier sitze, muss ich sagen: Die Schweiz ist wunderschön. So sauber, so adrett und vor allem so sicher! Wussten Sie, dass man in der Schweiz selbst das Wasser aus dem Brunnen trinken kann? Ja, richtig gehört: Aus Schweizer Brunnen kommt Trinkwasser. Sauberes, reines Wasser zum Trinken. So sicher und sauber ist es hier. Nur die Menschen sind etwas nüchtern und verschlossen. Noch mehr als wir Briten. Aber das müssen sie ja vielleicht, bei den vielen Finanz-Geheimnissen, die sie hegen und pflegen – und kennen Sie die Rezeptur für die Schweizer Schokolade? Eben.

Geheimniskrämer sind sie, die Schweizer. Auf höchstem Niveau.

Dabei bin ich mir so Einiges gewohnt aus meinem früheren Job – aber psst, das ist ja streng geheim. Was könnte ich Ihnen für Abenteuer erzählen, nur so unter uns! Aber es bleibt ja nichts mehr unter uns, heutzutage. Einmal gehustet und schwupps, ist auf Zwitscher zu lesen: Moneypenny hat gehustet! Und das erst noch in der sicheren Schweiz! Am besten noch mit einem Bild, das mir jemand von meinem Account geklaut hat. Mein Berater hat mir zwar versichert, dass uns das nicht passieren kann – die Systeme sind mehrfach gesichert, hat er gemeint.

Mit Verschlüsselungs-Techniken, bei denen mein früherer Arbeitsgeber blass wird vor Neid. Aber das braucht es auch – man hört ja so viel! Ganze Identitäten werden gestohlen, und kürzlich erst soll dieses Seitensprungportal gehackt worden sein. Stellen Sie sich vor! Da gehen ganze Ehen kaputt, nur weil man sich nicht um die Sicherheit im Interwebdings gekümmert hat. Obwohl, diese Ehen waren ja vielleicht vorher schon… na gut. Entschuldigen Sie: beim Thema bleiben. Also.

Sicherheit in der Cloud

So nennen die das heute, wenn man nicht mehr weiss, wo man ist im Interwebdings: Eine Wolke. Nicht sehr sicher, denken Sie wahrscheinlich, so ein transparentes Ding am Himmel. Aber mit der Sicherheit in der Wolke haben wir uns sehr genau auseinandergesetzt – denn Verschwiegenheit das ist das A und O für meine Arbeit. Und darum arbeite ich jetzt in der Schweiz, dem sichersten Land auf unserer Erde. Etwas humorlos sind die Schweizer, leider, aber was ist schon Humor, wenn man dafür keine Angst haben muss vor nichts? Eben.

Gerade Sie als Freelancer können ein bisschen mehr Sicherheit gebrauchen, nicht? Dachte ich mir schon. Geht mir nämlich genauso. Ja, richtig gehört: Moneypenny hat gekündigt. Ich bin jetzt Entrepreneuse und mein eigener Boss. Ich hatte genug habe vom Leben als Angestellte. Genug davon, Tag für Tag die Arbeit von Anderen zu erledigen, von 9 Uhr bis 18 Uhr im Büro zu sitzen, dann zusammen mit allen anderen Arbeitstieren im überfüllten Zug zu sitzen und abends müde aufs Sofa zu fallen. Nur um am nächsten Tag wieder genau dasselbe zu machen.

Fertig, Moneypenny, habe ich mir gesagt. Es ist Zeit, deine Erfahrungen und dein Potential voll auszunutzen. Darum habe ich mein eigenes Start-Up gegründet. Und ich muss sagen: Ich bin ganz schön stolz darauf. Der Boss hingegen war nicht sehr erfreut, das können Sie sich ja denken. Aber was soll’s: Manchmal muss man tun, was man tun muss. Genau wie Sie.

Denn Sie tun das, was Sie am besten können.

Vielleicht ist es ja Schreiben, Zeichnen oder Fotografieren? Oder sogar Programmieren, in diesem Interwebdings? Egal was – Zahlen und Finanzen gehören oft nicht dazu. Kann ich zwar nicht verstehen, denn ich liebe beide. Aber so sind wir alle verschieden, nicht? Genau darum profitieren wir voneinander: Ich mache all die zeitraubenden Arbeiten, die sie nicht so gern erledigen – die aber Ihr Business erfolgreich machen. Damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Dazu gehören Offerten und Angebote und automatisierte Rechnungen. Ich erfasse Arbeitszeiten, organisiere Ihre Projekte und sorge dafür, dass Budgets eingehalten werden. Ich erfasse Kostenbelege und einfach zu lesende Reports. Denn das ist mein Kerngeschäft. Alles, was Ihnen wertvolle Zeit und Energie nimmt, erledige ich für Sie. Sofort und effizient – genau wie Sie für all Ihre Bosse arbeiten. Und im Unterschied zu denen ist es ganz einfach, mit mir zu kommunizieren: Egal wo, egal wann, ich bin immer für Sie da in diesem Interwebdings. Und natürlich bleibt alles unter uns. Schweizer Ehrenwort.

Ich hoffe, dass ich Ihnen damit ein bisschen mehr Sicherheit geben kann im freien Arbeitsalltag. Denn wenn man die Übersicht die Finanzen verliert, dann fühlt man sich schnell verloren in der Geschäftswelt. Ich weiss genau, wie das ist, glauben Sie mir! Darum bin ich da. Und ich weiss auch, dass man als Selbständiger oft zu viel arbeitet für sein Geld: Alles dauert länger als man denkt. Vor allem in diesem Internet. Zum tatsächlichen Auftrag kommen noch zehn Minuten E-Mails da, eine Skype-Sitzung dort und dann noch schnell ein Update auf Zwitscher. Gratis und Franko – aber das alles braucht Zeit.

Zeit ist Geld, gerade für Freelancer und Kleinunternehmer

Darum kann ich Ihre Zeit ‚tracken‘, wie man heutzutage im Internet-Deutsch sagt: Ich merke mir, wieviel Sie für einen Kunden arbeiten. Auch wenn es nur zehn Minuten sind. Denn wie die Schweizer sagen, wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht Wert. Zusammengenommen machen die zehn Minuten hier, zehn Minuten da einen beachtlichen Teil der Arbeit aus, für die Sie auch bezahlt werden sollten. Auch dafür sorge ich. Denn eigentlich sind ja Sie mein neuer Boss. Und ich bin eine sehr loyale Angestellte. Meine Referenzen sind zwar streng geheim, aber ich kann Ihnen versichern: Sie sind mehr als exzellent. Aber das ist ein anderes Thema. Denn  meine Zeit ist um. Ich hoffe, Sie hatten Spass an meinem Blog. Und ich weiss jetzt auch, wo wir uns befinden: auf einer Schweizer Wolke.

In diesem Sinne – uf Wiederluege und bis zum nächsten Mal im Interwebdings!


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