Industrie 4.0: Roboter und die Zukunft der Arbeit

Industrie 4.0: Roboter an die Macht!

26/01/2016

Bald ist es soweit: Roboter ersetzen den Menschen als Arbeitskraft. Nein, das ist keine Science Fiction Utopie. Sondern die Industrie 4.0, wie sie am World Economic Forum von den mächtigsten Menschen dieser Welt skizziert wurde. Aber halt: Ist es denn so schlecht, dass es intelligente Programme wie MoneyPenny gibt? Schlaue Software kann uns allen zu Zeit verhelfen. Mehr Zeit für gute, erfüllende Arbeit.

Apps statt Menschen

Wir schreiben das Jahr 1962. Agent 007 ist auf der Jagd nach Dr. No – und Miss Moneypenny tippt, telefoniert und organisiert was das Zeug hält. Die ganzen Rechnungen, die verwaltet werden müssen; die Reisekosten, die zusammenkommen; und nicht zu vergessen die eine oder andere Anklage wegen Sachbeschädigung, die bearbeitet werden muss. Ich kann Ihnen sagen, die Endabrechnung der Mission Dr. No war ein reiner Albtraum!

Heute, im Jahr 2016, hat jeder Freelancer die eigene Miss Moneypenny zur Verfügung, ja sogar als App immer mit dabei. Toll, nicht? Zugegeben: Diese Automatisierung geht auf Kosten eines gesamten Berufstandes. Die Tippse, wie man uns Administrativkräfte damals genannt hat, die braucht es nicht mehr. Abtippen, rechnen, ja sogar kommunizieren – das macht alles die Software automatisch und intelligent. Dafür sind neue Berufe und Branchen entstanden. Statt Sekretärinnen bevölkern Heerscharen von Informatikern, Data Analysts und andern Spezialisten die Welt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0 oder die Vierte Industrielle Revolution, wie der Wandel zur automatisierten Arbeitskraft auch genannt wird, birgt Chancen wie auch Risiken. Man könnte es ja mal auch so sehen: Jede Arbeit, die auch von einer Maschine erledigt werden kann, ist nicht menschenwürdig. Klingt extrem. Aber mal ehrlich: Würden Sie freiwillig und mit Freude Tag für Tag am Fliessband arbeiten? Nein – sonst wären Sie nicht hier. Als Freelancer oder Kleinunternehmer tragen Sie zwar viele Hüte und haben wahrscheinlich wenig Zeit, aber sicherlich ist ihre Arbeit nicht monoton.

Vielleicht gibt es Menschen, die in der Arbeit am Fliessband ihre Erfüllung finden. Dann ist das wunderbar. Aber ich behaupte, die Mehrheit der Menschen möchte sich anders betätigen. Monotone Arbeit erledigen die meisten nur darum, weil sie damit Geld verdienen. Und Geld braucht man bekanntlich, um zu überleben. Übernehmen Roboter die Arbeit, sei sie auch noch so monoton oder sogar unwürdig, fällt für viele Menschen auch das Einkommen weg. Und das, darin sind wir uns sicher einig, ist nicht gut.

Die Beziehung zwischen Einkommen und Arbeit muss überdacht werden, so der Grundtenor am WEF in Davos – denn wenn zu viele Menschen keine mehr Möglichkeit haben, genug Geld zu verdienen, kann unsere Gesellschaft nicht mehr funktionieren. Kein Wunder fordert Klaus Schwab, Begründer des World Economic Forum, angesichts der vierten Industriellen Revolution ein „Mindesteinkommen für Alle“. Ein Szenario, über das in der Schweiz übrigens in Kürze abgestimmt wird.

Maschinen, Roboter und Künstliche Intelligenz

Dass Maschinen menschliche Arbeiten übernehmen, ist ja nicht neu: Wir haben schon drei sogenannte Industrielle Revolutionen hinter uns. Die erste Industrielle Revolution fand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts statt, als vermehrt Maschinen und Technik in der Landwirtschaft und Produktion eingesetzt wurden. Die Folge: Die Gesellschaft teilte sich in Arbeiter und Unternehmer.

Der Einsatz von Elektrizität um 1870 ermöglichte eine rasante Steigerung in der maschinellen Produktion, die Industrie ersetzte Handwerk und Handarbeit fast gänzlich in der Zweiten Industriellen Revolution. Ein Jahrhundert später, um 1970, begann die dritte grosse Revolution der Industrie: Die Digitale Revolution. Computerchips veränderten Kommunikation, Technik und Produktion von Grund auf – und heute sind diese Entwicklungen so weit fortgeschritten, dass der Mensch als Arbeitskraft überflüssig werden könnte.

Roboter und intelligente Maschinen sind bereits in vielen Bereichen im Einsatz. Als Staubsauger erleichtern sie vielen Menschen den Alltag. In Japan werden Roboter in der Alterspflege eingesetzt. Google experimentiert mit dem selbstfahrenden Auto – und selbst im kreative Bereich ersetzen Algorithmen und Rechner die Menschen: Werbetexte können heute schon automatisch generiert werden. Und MoneyPenny ersetzt Ihnen das Sekretariat, Rechnungswesen und Kundenmanagement in einem.

Mehr Zeit für gute Arbeit – für Alle!

Was bleibt uns da noch, mögen Sie sich fragen? Vor allem Eines: Zeit. Zeit für Inhalte. Zeit dafür, Werte zu schaffen. Sich zu besinnen darauf, was den Menschen und ein würdiges Leben ausmacht. Wenn die mühsame Kleinarbeit wegfällt, können wir uns auf Anderes konzentrieren. Ein Pflegeroboter kann Berührungen wohl imitieren – aber er ist niemals so feinfühlig wie ein Mensch. Wenn der Roboter das Essen und Trinken liefert, hat das Pflegepersonal mehr Zeit, sich um den Menschen zu kümmern. Wenn das Auto automatisch fährt, kann man sich zurücklehnen, aus dem Fenster schauen, durchatmen. Wenn die Headline automatisch generiert wird, kann sich der Texter auf Recherche und Gehalt konzentrieren.

Das alles bedingt allerdings, dass die Menschen nicht vom Roboter verdrängt werden – sondern dass wir zusammenarbeiten. Und das wiederum bedingt, die Kosten-Nutzen Rechnung nachhaltig und nicht in erster Linie gewinnorientiert zu denken – damit langfristig nicht alle verlieren.

In Davos, nicht weit von meinem Arbeitsplatz, haben die mächtigsten Menschen der Welt über die Zukunft der Arbeit gebrütet. Eine Antwort haben sie noch nicht gefunden. Wahrscheinlich werden Teilzeitarbeit und iPros immer beliebter, während das klassische Arbeitsmodell hinfällig werden könnte. Wie auch immer sie aussehen wird: die Zukunft der Arbeit ist da. Und sie wird die Gesellschaft verändern. MoneyPenny macht’s vor. Machen Sie mit!

Herzlich,

MoneyPenny


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